Autor Thema: Der Sendersaurier aus der Schweiz: Beromünster auf 531 kHz  (Gelesen 11775 mal)

Offline Manuel

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Hallo beisammen!

Sicherlich habt ihr auf euren Radioskalen ganz links (oder rechts ;)) den Namen "Beromünster" gelesen. Egal, ob ein antikes Röhrenradio oder ein Küchenradio aus den Achtziger Jahren. Grund genug, sich einmal genauer mit diesem Urgestein europäischer Mittelwellensender zu beschäftigen.

Bau und historische Bedeutung des Landessenders Beromünster 1931
Der schweizerische "Landessender Beromünster" wurde 1931 gebaut und 1937 erweitert. Von diesem Standort wurde jahrzehntelang das deutschsprachige Programm der halbstaatlichen Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG) auf Mittelwelle 531 kHz verbreitet. Seine größte Bedeutung hatte der Sender während des 2. Weltkrieges als Quelle unabhängiger Informationen für das deutschsprachige Europa.

Der Mittelwellensender Beromünster bekommt Konkurrenz
Mit der Einführung des UKW-Rundfunks mit besserer Tonqualität in den 1960er Jahren sank die Bedeutung des Landessenders Beromünster. Seit den Neunziger Jahren wird das Spartenprogramm "Musigwälle 531" mit vorwiegend volkstümlicher Musik (schweizerische Ländlermusik und deutsche Schlager) und den Informationsbeiträgen von DRS 1 ausgestrahlt, das auf die letzten treuen Hörerinnen und Hörer ausgerichtet ist.

Der Mittelwellensender Beromünster als Verursacher von Elektrosmog
In den letzten Jahren hat der Landessender Beromünster vor allem deswegen Schlagzeilen gemacht, weil die Sendeanlage gemäß amtlichen Messungen vom März 2002 die mehrfach verschärften Vorschriften zu den Emissionsgrenzwerten für elektromagnetische Wellen nicht erfüllt und deshalb durch eine Sanierung auf den heute üblichen (und notwendigen) technischen Stand gebracht werden müßte. Eine Investition zur Modernisierung ist wirtschaftlich nicht sinnvoll, da kaum jemand die Mittelwelle noch einschaltet. Die "Musigwelle 531" hat täglich nur noch rund 300.000 Zuhörer (ein Teil davon via Satellit und Kabel), während DRS1 rund eine Million erreicht.

Deshalb stellten SRG und Swisscom (als technische Betreiberin) beim Luzerner Amt für Umweltschutz ein Gesuch um eine befristete Ausnahmebewilligung bis 2015 ohne Sanierung. Dieses Gesuch wurde am 9.1.2004 abgelehnt, der Sender muß bis Ende 2008 saniert oder stillgelegt werden. Bereits während der Übergangsfrist muß die Leistung von 600 kW auf 250 kW reduziert werden. Durch wiederholte Blitzeinschläge im Sommer 2003 wurde das Kabel vom Sendergebäude zum Antennenturm so stark beschädigt, daß die Leistung sogar auf 180 kW reduziert werden mußte. Ein geplanter Ersatz des Kabels rief im September 2003 massive Proteste hervor und wurde daraufhin fallen gelassen.

Das nahe Ende des Mittelwellensenders Beromünster
Am 22.1.2004 teilte die SRG mit, dass sie auf einen Rekurs gegen die Ablehnung der Ausnahmebewilligung verzichte und den Landessender Beromünster spätestens Ende 2008 stillegen werde. Die "Musigwälle 531" wird weiter über Digital Audio Broadcasting, Satellit und Kabelnetze verbreitet. Die SRG will Umstellung die digitale Technik, für die auch neue Empfänger notwendig sind, forcieren. Da die auf 180 kW reduzierte Sendeleistung in der Öffentlichkeit kaum bemängelt wurde, wird sie wohl bis zur definitiven Stillegung nicht mehr erhöht.

Die kantonale Denkmalpflege will sich für die Erhaltung des Sendegebäudes und des Antennenturms als Museum einsetzen. Die Hauptantenne ist 215 Meter hoch und steht auf dem Blosenberg, 797 m über dem Meeresspiegel. Sie gilt als das höchste Bauwerk der Schweiz. Das auf dem Bild zu sehende Sendergebäude ist 693 m ü.d.M. und daneben steht die Ersatzantenne.

Also würde ich vorschlagen, daß ihr eure Empfangsberichte noch dieses Jahr einschickt, um eine QSL-Karte zu bekommen, solange dies noch möglich ist. ;)

Viele Grüße,
Manuel
« Letzte Änderung: 26. Jan. 2008, 18:49 von Manuel »

Offline Manuel

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Re: Der Sendersaurier aus der Schweiz: Beromünster auf 531 kHz
« Antwort #1 am: 21. Nov. 2008, 23:14 »
Hallo zusammen,

der Termin steht ja nun seit einiger Zeit fest:

Am 28. Dezember 2008 wird der Betrieb eingestellt!

Nur wenige Wochen hat "Beromünster" auf unseren Radioskalen noch Gültigkeit. Danach ist es aus und vorbei. :'(
Ist schon schade, oder?

Viele Grüße,
Manuel

Offline Soundy

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Re: Der Sendersaurier aus der Schweiz: Beromünster auf 531 kHz
« Antwort #2 am: 22. Nov. 2008, 21:25 »
Für weitere Infos über den Sender Beromünster (und andere Schweizer MW-Sender) hier ein paar Links:

http://www.biennophone.ch/MW-Sender.htm#Berom%C3%BCnster

Bilder von Beromünster gibt es hier: http://www.flickr.com/photos/29352566@N04/sets/72157606593619343/show/with/2741533116/
und das ist auch interessant: http://www.biennophone.ch/Berolift.pdf

Soundy

Offline Soundy

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Re: Der Sendersaurier aus der Schweiz: Beromünster auf 531 kHz
« Antwort #3 am: 02. Dez. 2008, 20:49 »
Heute habe ich wieder einmal versucht Beromünster zu empfangen. Ergebnis: 0=nichts! Ist der Sender schon früher abgeschaltet worden oder liegt es an der Reduktion der Sendeleistung? Vor vielen Jahren war es möglich, den Sender - schwach, aber doch - in Wien zu empfangen.

Soundy

Offline Manuel

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Re: Der Sendersaurier aus der Schweiz: Beromünster auf 531 kHz
« Antwort #4 am: 03. Dez. 2008, 19:33 »
Hallo Soundy,

soeben vor 1 Minute mit meinem Grundig Satellit 700 auf die Frequenz 531 gegangen - sehr guter Empfang, es läuft gerade ein Wortbeitrag, ein männlicher Sprecher auf hochdeutsch mit klarer schweizerischer Lautfärbung.

Internes S-Meter vom Radio schlägt auf "3" aus, ist also auf einer Skala von 1 bis 5 doch recht stark.
Verständlichkeit sehr gut, nur leichtes Rauschen und ein schwächerer Sender leise im Hntergrund.

Wenn ich das hier in der Nähe von Regensburg noch so gut empfangen kann, müßte es in Wien eigentlich auch klappen.

Viel Glück und Gruß,
Manuel

Offline Manuel

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Re: Der Sendersaurier aus der Schweiz: Beromünster auf 531 kHz
« Antwort #5 am: 03. Dez. 2008, 21:09 »
Hallo,

noch ein kleiner Nachtrag:

Habe soeben um 20:40 Uhr nochmal die 531 kHz eingeschaltet - ich hörte Connie Francis - Die Liebe ist ein seltsames Spiel, danach weitere Schlager und das letzte Lied vor der vollen Stunde war Volks-/Blasmusik. Um 21:00 Uhr dann Nachrichten von "DRS Musikwelle".

Der Empfang war die 20 Minuten lang stets gut, zwar hin und wieder Signaleinbrüche, aber der Kontakt riß nie ab, war immer deutlich hörbar. Auf der gleichen Frequenz hörte ich noch einen italienischen Sender im Hintergrund, ist aber nicht so stark, daß es stören würde.

Vielleicht sollte ich einige Mitschnitte von Beromünster machen, solange es noch möglich ist.
Oder wohnt jemand der Mitleser in der Schweiz und hätte ggf. besseren Empfang?

Gruß,
Manuel

Offline Soundy

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Re: Der Sendersaurier aus der Schweiz: Beromünster auf 531 kHz
« Antwort #6 am: 03. Dez. 2008, 21:53 »
Hallo Manuel,
ich habe heute abends Radio Beromünster empfangen können - schlecht, aber doch.
Die Nachrichten um 21.00 Uhr habe ich mitgeschnitten, ich stelle sie trotz schlecher Qualität hier herein. Die Aufnahme entstand mit einem Denon-Tuner. Mit meinem alten Kapsch-Röhrenradio ist der Empfang besser, aber da habe ich keinen TB-Ausgang und mit Mikrofon vor dem Lautsprecher aufzunehmen, ist nicht optimal.

Soundy

Offline Manuel

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Re: Der Sendersaurier aus der Schweiz: Beromünster auf 531 kHz
« Antwort #7 am: 03. Dez. 2008, 22:58 »
Hallo Soundy,

mmh, was heißt denn da "schlecht"? Das ist doch gut. :)

Bei mir ist nur das Rauschen niedriger und das "Nachbarkanalszwitschern" von dem starken Sender auf 540 kHz habe ich etwas reduzieren können, indem ich auf 528 kHz runterging. Aber sonst ist zwischen mir und Dir empfangsmäßig kein nennenswerter Unterschied.

Aber lustig, daß wir heute abend zur gleichen Zeit den Radio eingeschaltet haben. :D

Wegen dem Röhrenradio:
Man könnte den Ton direkt von den Lautsprecherkabeln abgreifen und mit dem Schallplatten-Eingang des Tonbandgerätes verbinden. Um ggf. störendes NF-Rauschen der Endstufe herauszufiltern, könnte man ja einen in Reihe eingeschleiften Widerstand in die Audioleitung löten (passenden Wert durch Versuch-und-Irrtum-Methode ermitteln).

Oder hole Dir doch einfach vom Flohmarkt irgendeinen alten Kofferradio aus den Sechziger/Siebziger Jahren, die laufen auf Mittelwelle alle sehr gut. Irgendeinen Graetz oder Telefunken, natürlich kann ich auch Grundig (war ja klar ;D) wärmstens empfehlen. Mit einem tragbaren, batteriebetriebenen Radio hat man den Vorteil, durch Drehen des Gerätes und/oder Standortwechsel die Stelle im Zimmer zu finden, wo der Empfang am besten ist. Langes 5-Pol-DIN-Kabel ans Tonbandgerät und "Band ab".

Viele Grüße,
Manuel

Offline Soundy

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Re: Der Sendersaurier aus der Schweiz: Beromünster auf 531 kHz
« Antwort #8 am: 04. Dez. 2008, 08:19 »
Hallo Soundy,

mmh, was heißt denn da "schlecht"? Das ist doch gut. :)

Hallo Manuel,
mit schlecht wollte ich sagen, dass ich den Sender früher schon besser gehört habe. Ob das an einer besseren Antenne bei mir oder an der früher höheren Leistung des Sender lag, kann ich nicht sagen.

Was altes Kofferradio betrifft: In der Küche haben wir seit vielen Jahren einen "Grundig Music Boy 60" in Betrieb. Ein Spitzengerät - hält den Küchendunst problemlos aus -, aber Radio Beromünster klang gestern darauf auch nicht anders. Das Gerät wird hauptsächlich für die Nachrichten und den Verkehrsfunk auf Ö3 verwendet, obwohl die Musikqualität für den kleinen Lautsprecher recht gut ist.

Zitat
Aber lustig, daß wir heute abend zur gleichen Zeit den Radio eingeschaltet haben.  :D


Ja, wenn die Diskussion auch um den selben Sender geht ...  :)

Soundy

Offline Manuel

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Re: Der Sendersaurier aus der Schweiz: Beromünster auf 531 kHz
« Antwort #9 am: 29. Dez. 2008, 09:21 »
Sooo,

gestern abend war es nun soweit: Die große Sondersendung "Läb wohl liebs Beromünster" von 17 Uhr bis Mitternacht, stündlich mit einem prominenten Gast im Studio.

1. Stunde: Paola
2. Stunde: Sepp Renggli
3. Stunde: Susann Enz
4. Stunde: Ueli Beck
5. Stunde: Elisabeth Schnell (die eine Anekdote mit einem Nagra-Tonbandgerät zu besten gab)
6. Stunde: Vic Eugster
7. Stunde: Verena Speck

Um Mitternacht trennte sich die Mittelwelle 531 kHz vom normalen Programm und sendet seitdem eine Informationsschleife aus, wie man zukünftig die Musikwelle empfangen kann. Um 0:07 Uhr brach das Signal ab, kam jedoch nach 1 Minute wieder, kurze Zeit darauf gab es nochmal Unterbrechungen, erst ab ca. 0:20 Uhr war das Signal stabil und blieb es. Ich habe soeben nochmal die Frequenz eingeschaltet, Beromünster ist immer noch aktiv.

Also: Jetzt dauert es nicht mehr lange, nutzt die Gelegenheit und hört euch zumindest die Informationsschleife noch an, ehe Beromünster für immer vom Angesicht der Radioskala verschwindet. Nachts ist der Empfang besser, leider mit Interferenzen aus Algerien und Rumänien.

Viele Grüße,
Manuel

Offline Manuel

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Re: Der Sendersaurier aus der Schweiz: Beromünster auf 531 kHz
« Antwort #10 am: 30. Dez. 2008, 12:31 »
Hallo,

die Endlosschleife auf der Mittelwelle 531 kHz hat sich geändert, es wird ein anderer Text ausgestrahlt, u.a. auch der Hinweis, daß ab Neujahr möglicherweise ein anderer Sender auf dieser Frequenz zu hören ist, der aber dann nicht aus Beromünster, sondern vom Ausland kommt. :D

Gruß,
Manuel

Offline Soundy

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Re: Der Sendersaurier aus der Schweiz: Beromünster auf 531 kHz
« Antwort #11 am: 01. Jan. 2009, 11:23 »
Gestern, 31.12.2008, habe ich um 20.00 Uhr versucht Radio Beromünster zu hören: ganz leise und durch andere Sender gestört, sie Sprache völlig unverständlich. Aber, wie ein Abschiedsgeschenk des Senders: nach 23.00 Uhr in bester Empfangsqualität, wie der Sender in Wien selten zu hören war.

Als Anhang die Endlosschleife, aufgenommen mit einem DENON-Tuner (der eigentlich nicht für Fernempfang gebaut ist) und einer einfachen Zimmerantenne.

Soundy

Edit.: Anhang zwei Beiträge weiter neu eingestellt.
« Letzte Änderung: 01. Jan. 2009, 16:21 von Soundy »

Offline Manuel

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Re: Der Sendersaurier aus der Schweiz: Beromünster auf 531 kHz
« Antwort #12 am: 01. Jan. 2009, 14:56 »
Hallo Soundy,

was mir an Deinem Mitschnitt auffällt: Die Bandlaufgeschwindigkeit ist zu langsam, d.h. beim Erstellen der Aufnahme lief das Band schneller ab, als bei der Wiedergabe. Die Endlosschleife habe ich in den letzten 2 Tagen ja wirklich stundenlang im Ohr gehabt, darum weiß ich, wie´s im Original klingen sollte.

Die Interferenzen aus Algerien und Rumänien sind manchmal stark, aber es gibt auch Zeiten, wo Beromünster fast ungestört durchkommt. Nun ja, jetzt ist es wohl wirklich vorbei.

Gestern, 31. Dezember 2008, um 23:59:40 Uhr verstummte das Signal und kam nicht wieder. Ich habe das sogar aufgenommen, bei Interesse kann ich den Moment der endgültigen Abschaltung des Senders digitalisieren. Ist aber nicht spektakulär, das Signal mit der Endlosschleife ist einfach abrupt abgebrochen worden und 20 Sekunden später hört man das Zeitzeichen aus dem Senderwirrwarr heraus, was sich sonst noch aus Europa auf der 531 kHz tummelt.

Aus is´ und gar is´ und schad´ is´, daß ´s war is´.

Viele Grüße,
Manuel
« Letzte Änderung: 01. Jan. 2009, 15:01 von Manuel »

Offline Soundy

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Re: Der Sendersaurier aus der Schweiz: Beromünster auf 531 kHz
« Antwort #13 am: 01. Jan. 2009, 15:48 »
Hallo Manuel,

den Mitschnitt habe ich vom Tuner auf ein Kassettendeck gemacht und dann die Kassette heute auf einem anderen Kassettenrekorder ("Japanschrott" ;D) in den Computer gespielt. Die beiden Geräte laufen wirklich nicht ganz gleich schnell.

Danke für Deine Aufmerksamkeit, ich habe den Unterschied heute vormittag beim Überspielen nicht bemerkt (außerdem war gestern, als ich das Original gehört habe, Silvester  ;) ).

Der Anhang jetzt hoffentlich in der richtigen Geschwindigkeit.

Soundy
« Letzte Änderung: 01. Jan. 2009, 15:52 von Soundy »

Offline Manuel

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Re: Der Sendersaurier aus der Schweiz: Beromünster auf 531 kHz
« Antwort #14 am: 01. Jan. 2009, 18:32 »
Hallo Soundy,

jawoll, jetzt paßt´s. ;D

Die Spieluhr dazwischen mit der schönen Melodie ist doch nett, gell? Das hat ganz bestimmt irgendeine Bedeutung, entweder war das früher schon einmal eine Art von Pausenzeichen von Radio Beromünster, oder irgendeine Schweizer Volksweise oder so etwas in der Art.

Weißt Du zufällig Näheres darüber? Gibt es zu der Melodie auch einen Text, wenn es ein altes Lied ist? Würde mich interessieren.

Viele Grüße,
Manuel

Offline Soundy

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Re: Der Sendersaurier aus der Schweiz: Beromünster auf 531 kHz
« Antwort #15 am: 01. Jan. 2009, 18:49 »
Weißt Du zufällig Näheres darüber?

Leider nein!

Soundy

Offline Soundy

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Re: Der Sendersaurier aus der Schweiz: Beromünster auf 531 kHz
« Antwort #16 am: 31. Jan. 2009, 20:57 »
Da gibt es noch ein paar Bilder von Beromünster: http://www.broadcast.ch/portal.aspx?pid=715

Soundy

Offline rogerswiss

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Re: Der Sendersaurier aus der Schweiz: Beromünster auf 531 kHz
« Antwort #17 am: 20. Apr. 2009, 12:51 »
Hallo aus der Schweiz

Bei der Spieluhr-Melodie (andernorts als "Pausenzeichen Bern" bezeichnet) gegen Ende der Aufnahme "Beromünster 081231" handelt es sich um ein Kinderlied, das den Frühlingsbeginn auslobt: "Zyt isch do / Zyt isch do / singts' ufem Nussbaum / scho gugguh / 's sitzt uf em Schlehdornhag / singt was es singe mag: / s'isch Maietag / s'isch Maietag!" (die Zeit ist da, die Zeit ist da, man hört es auf dem Nussbaum schon "kuckuck" singen, es sitzt auf dem Schlehdornzaun, singt was es singen mag: es ist Maientag, Maientag)

Die Melodie stammt vom Schweizer Komponisten Casimir Meister (1869-1941), der Text stammt vom Pädagogen und Lyriker Josef Reinhart (1875-1957).

Gruss: Roger

Offline Manuel

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Re: Der Sendersaurier aus der Schweiz: Beromünster auf 531 kHz
« Antwort #18 am: 20. Apr. 2009, 21:42 »
Hallo Roger,

vielen Dank für die Informationen.
Jetzt kann ich im Geiste den Text auf die Melodie mitsingen.

Gruß,
Manuel

Offline rogerswiss

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Re: Der Sendersaurier aus der Schweiz: Beromünster auf 531 kHz
« Antwort #19 am: 24. Apr. 2009, 00:55 »
Hallo Manuel

Gern geschehen. Mehr Text brauchst du ja kaum, da die Spieluhr-Melodie relativ kurz ist - ich weiss selber auch gar nicht mehr so genau, wie's weitergeht...

Mehr Originaltöne aus der Beromünsterzeit gibts übrigens auf der Website des Schweizer Radios:

http://www.drs.ch/www/de/drs/themen/wissen/medien-internet/beromuenster/79508.92918.77-jahr-i-77-taeg.html

Gruss: Roger