Autor Thema: Hörfunk- und Fernsehgeschichte DDR  (Gelesen 2519 mal)

Offline Manuel

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Hörfunk- und Fernsehgeschichte DDR
« am: 26. Jan. 2008, 19:30 »
Hallo!

Wann beginnt und endet der DDR-Hörfunk/das DDR-Fernsehen?
Kurz nach Kriegsende, am 13. Mai 1945, nahm der Berliner Rundfunk als "Rundfunkstation der sowjetischen Besatzungszone" seinen Sendebetrieb im traditionsreichen Berliner Funkhaus an der Masurenallee in Berlin-Charlottenburg auf. Im Herbst 1952 erfolgte die Übersiedlung ins neu errichtete Funkhaus an der Nalepastraße in Berlin-Oberschöneweide.

Das Fernsehen in der DDR nahm am 21. Dezember 1952 seine öffentliche Programmtätigkeit aus dem Fernsehzentrum in Berlin-Adlershof auf. Es war dies zunächst ein reines Versuchsprogramm mit nur wenigen Sendungen am Tage. 1956 begann unter dem Namen Deutscher Fernsehfunk der regelmäßige Sendebetrieb. Am 3. Oktober 1969 eröffnete das DDR-Fernsehen sein zweites Programm mit der Ausstrahlung von Farbsendungen. 1972 wurde die Fernseheinrichtung in Fernsehen der DDR umbenannt. Im März 1990 erfolgte die Rückbenennung in Deutscher Fernsehfunk.

Nach der politischen Wende in der DDR existierten das Funkhaus Berlin und der Deutsche Fernsehfunk gemäß Artikel 36 des Einigungsvertrages bis zum 31. Dezember 1991 unter der Aufsicht eines Rundfunkbeauftragten weiter, der von den fünf neuen Bundesländern gewählt worden war und der "Einrichtung" vorstand. Zum 31. Dezember 1991 wurde diese "Einrichtung" aufgelöst.
Quelle: DRA

Viele Grüße,
Manuel
« Letzte Änderung: 06. Feb. 2008, 18:04 von Manuel »